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Die drei Gesetze der Hypnose

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In diesem Artikel soll es um die drei Gesetze der Hypnose gehen. Damit du die Wirkung dieser Gesetze hautnah erleben kannst, wäre es von Vorteil, wenn du dir ein Blatt Papier und ein Pendel oder etwas Ähnliches bereit legst. 

 

Nun male auf die Mitte des Papiers ein Kreuz.

 

Halte den Pendel direkt über den Schnittpunkt dieses Kreuzes. Deinen Arm kannst du in der Luft halten oder dich auf dem Ellbogen abstützen.

 

Konzentriere dich nun auf die bildhafte Vorstellung, dass der Pendel von links nach rechts schwingt und schaue dabei auf den Pendel. Wenn du diese Vorstellung ganz intensiv wahrnimmst, wird es nicht lange dauern, bis der Pendel tatsächlich in der vorgestellten Richtung zu schwingen beginnt.

 

Halte den Pendel nun an und stelle dir vor, dass der Pendel auf dich zu und dann wieder von dir weg schwingt. Wiederum wird es nicht lange dauern, bis deine Vorstellung Wirklichkeit geworden ist. 

 

Mit der selben Vorstellung, kannst du den Pendel linksherum oder rechtsherum im Kreis schwingen lassen. 

 

Damit hast du einen Beweis für eine wichtige Tatsache:

 

Das erste Gesetz der Hypnose:

Jede bildhafte Vorstellung, die uns erfüllt, hat das Bestreben, sich zu verwirklichen.

 

Sie kann sich aber nur dann verwirklichen, wenn keine andere bildhafte Vorstellung dagegen steht und sich die beiden Wirkungen gegenseitig aufheben. Wichtig ist ausserdem, dass wir fest an die Verwirklichung dieser bildhaften Vorstellung glauben und Sie nicht durch Zweifel hemmen.

 

Dies führt uns zu einer weiteren Tatsache.

 

Das zweite Gesetz der Hypnose:

Wenn der Wille und der Glaube einander feindlich gegenüberstehen unterliegt immer und ausnahmslos der Wille.

 

Das erkennen wir beim Pendeln ganz einfach, weil wir ja die Hand still halten wollen, aber da wir glauben, dass der Pendel die gedachte Bewegung ausführen wird, geschieht es auch.

 

Dies gilt auch für unser Leben. Unser Leben wird nicht von unserem Willen gesteuert, sondern durch unsere bildhaften Vorstellungen, die wir mit unseren Gedanken nach Belieben erzeugen können. Damit haben wir einen klaren Beweis für die Tatsache, dass wir unser Leben nach belieben gestalten können, indem wir die gewünschten bildhaften Vorstellungen erzeugen.

 

Wenn wir die Tragweite dieser Tatsache erkannt haben, sind wir nicht mehr Sklaven, sondern Herrscher über unser Schicksal.

 

So manch einer von uns hat schon seinen ganzen Willen bemüht, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen und hat es trotzdem nicht geschafft. Andere hingegen erreichen Ihre Ziele ohne grosse Anstrengung. Dies liegt darin begründet, dass Sie die entsprechenden bildhaften Vorstellungen solange in sich erzeugen, bis keine entgegengesetzte Vorstellung mehr aufkommen kann.

 

Und hier drängt sich die dritte Erkenntnis auf:

 

Drittes Gesetz der Hypnose:

Jede willensmässige Anstrengung ohne bildhafte Vorstellung bleibt nicht nur erfolglos, sie bewirkt oft sogar das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen.

 

Fazit:

Es ist also äusserst wichtig, was wir denken. Denn unser Denken ist von ausschlaggebender Bedeutung für unser Schicksal. Deshalb sollte eines unserer wichtigsten Ziele sein unsere Gedanken zu kontrollieren, damit wir Sie nach belieben steuern und somit unsere Zukunft selbst bestimmen können.

 

 

 

 

Inspiriert durch das Buch

"Die geheimen Techniken der Hypnose"

von Prof. Kurt Tepperwein